Was ist das FZulG?

Das am 1. Januar 2020 in Kraft getretene „Forschungszulagengesetz“ (FZuIG) zur steuerlichen Förderung von Forschung und Entwicklung (FuE) sieht vor, dass in Deutschland ansässige Unternehmen bis zu 25% ihrer Aufwendungen für Forschungsprojekte in Form einer steuerlichen Förderung erstattet bekommen können.

Die F&E-Zulage ermöglicht:

> für Forschungsprojekte im Zeitraum 01.01.2020 – 30.06.2020 maximal 0,5 Mio. EUR

> für Forschungsprojekte im Zeitraum 01.07.2020 – 30.06.2026 maximal 1,0 Mio. EUR

> für Forschungsprojekte im Zeitraum ab dem 01.07.2026 maximal 0,5 Mio. EUR

Welche Unternehmen sind förderfähig?

Die Forschungszulage steht allen in Deutschland ansässigen körperschaftssteuerpflichtigen Unternehmen unabhängig von ihrer Größe zu: Start-ups ebenso wie kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) oder Großunternehmen. Die Forschungszulage steht allen in Deutschland ansässigen, körperschaftssteuerpflichtigen, privaten Unternehmen unabhängig von ihrer Größe zu. Das Unternehmen muss eine eigenständige juristische Person sein und beim örtlichen Handelsregister eingetragen sein.

Anspruchsberechtigt sind alle Wirtschaftszweige, die FuE betreiben, insbesondere Industriesektoren: Pharmazie, Agrar- und Nahrungsmittelindustrie, Automobilbau, Luftfahrt, Kosmetik, IT- und Softwareentwicklung, Werkstofftechnik, Chemie, Biologie, Energie, Elektronik, Optik, Mechanik, Gesundheit und Medizin, Aus- und Weiterbildung, Vertrieb, usw.

Welche Vorteile bietet das FZulG?

Die Forschungszulage wird auf der Grundlage der förderfähigen Vorhaben und Ausgaben des vergangenen Wirtschaftsjahres berechnet. Die steuerliche Förderung beträgt bis zu 25 % der Aufwendungen für förderfähige FuE-Vorhaben in Höhe von maximal 4 Millionen Euro. Dies entspricht einer steuerlichen Fördersumme von maximal 1 Million Euro pro Unternehmen und Jahr.

Zusätzlich zur Forschungszulage können noch andere öffentliche Fördermittel beantragt werden, wobei für eine Aufwendung jeweils nur eine Förderung in Anspruch genommen werden kann.

Die Förderung wird mit dem nächsten Steuerbescheid verrechnet. Übersteigt die Forschungszulage den fälligen Steuerbetrag, wird die Differenz an den Bezugsberechtigten ausgezahlt. Die Fördermittel sind unter bestimmten Voraussetzungen auszahlungsfähig, sodass die bewilligte Zulage schneller ausgezahlt und ein Cashflow für das Unternehmen generiert wird.

Wie EPSA Sie begleitet

Die Experten von EPSA Deutschland unterstützen Sie mit ihrer jahrelangen Expertise auf dem Gebiet staatlicher Innovationsförderung bei der erfolgreichen Beantragung Ihrer Forschungszulage!